Mal-Atelier

Kurse für Erwachsene
Telefonische Anmeldung jeweils am Vortag erwünscht.
Anmeldung telefonisch:
Theo Hofer, 079 206 26 27
Vormerken: Malwochenende im Tessin, Malcantone, vom 12.bis 15. Juni 2025
GALERIE
Aquarell
Persönliches
Wegstationen:
Aufgewachsen im Nordquartier der Stadt Bern, * 1951
Primarlehrer im Berner Oberland
Entwicklungszusammenarbeit (DEZA) im Tschad
Lehrer an der Freien Volksschule Bern
Anstellung im Schulprojekt der Stiftung Contact
Schulischer Heilpädagoge (Uni Freiburg); Zertifikat in der Erwachsenenbildung und DAS Supervision
Vater von zwei Söhnen
Anstellungen als Heilpädagoge für schulische Integration in Thun, Belp und Region, Basel, Pieterlen, Nidau
Schulleitung des Teams für Integration von körper-und sehbehinderten Schülern im TSM Münchenstein
Engagement für Blue Community in Grenchen und Biel
Ausbildung in der Malschule „art – Atelier“ Binningen bei Paul Bader (Aquarell)
Malatelier in Nidau
Koordinator von Blue Community der reformierten Kirche Biel Bienne
Leitgedanken
Vor rund hundert Jahren lebte in Indien ein berühmter Swami mit Namen Ram Tirth. Er verstand aussergewöhnlich viel von Mathematik. Als er eines Tages den Klassenraum betrat, um eine Gruppe älterer Schüler zu unterrichten, stritten sich diese gerade und bombardierten sich mit Kritik. Meine Schüler betrachten sich als Rivalen, stellte er für sich fest, jeder versucht den andern zu drücken, damit er allein Klassenbester sein kann.
Als der Streit heftiger wurde rief er mit lauter Stimme: „Ich habe für euch alle eine Aufgabe. Wer weiss die Lösung?“
Erwartungsvoll stellen die Schüler ihre Zänkereien ein. Ram Tirth schreitet zur Wandtafel und zeichnet mit einer Kreide eine sechzig Zentimeter lange gerade Linie. Dann dreht er sich zu den Schülern, zeigt auf die Tafel und sagt:“ Seht ihr diese Linie? Macht sie kürzer!“
Sofort flitzen einige Schüler zur Tafel. „Das ist einfach! Verkündet der erste, während er zum Schwamm greift. „Kein Problem“, prahlt der andere und reist dem ersten den Schwamm aus der Hand. Dem dritten legt der Swami liebevoll die Hand auf die Schulter, um ihn zu bremsen und wendet sich zu allen: “ Ihr sollt die Linie verkürzen ohne sie zu berühren!“
Das Stimmengewirr unter den Schülern verstummt. Ram Thim beobachtet ihre Gesichter, während ihr Geist das Rätsel innerlich drehte und wendete. Jeder wollte das Problem bewältigen. Wie sollte man die sechzig Zentimeter lange Linie kürzer machen ohne sie zu berühren, das ist doch unmöglich. Keiner fand eine Lösung.
Ram Tirth begab sich zur Tafel zurück, nahm die Kreide zur Hand und zog unter die erste Linie eine längere. Den Schülern zugewandt, fragte er lächelnd: „Was ist jetzt mit der ersten Linie passiert?“
Wie aus einem Mund riefen sie: „Sie ist kürzer geworden!“
„Ja, in der Tat“, stimmte Ram Tirth zu, „statt euch so zu bemühen, den andern klein zu machen, versucht euch selbst grösser zu machen.“
Aus der Jahresbotschaft Siddha Yoga 2004
„Fang damit an, dass du über dich selber dachdenkst, damit du dich nicht selbstvergessen nach anderem ausstreckst. Was nützt es dir, wenn du die ganze Welt gewinnst und einzig dich verlierst? Keiner ist weise, der nicht über sich selbst Bescheid weiss. Ein Weiser muss zunächst in Weisheit sich selber kennen und als erster aus dem eigenen Brunnen Wasser trinken.“
Bernhard de Clairvaux 1090 – 1153, aus Pierre Stutz: „Der Stimme des Herzens folgen“ Seite 32
„Schiebe nie etwas Gutes auf, sei es noch so klein, in der Hoffnung,in Zukunft etwas Grösseres tun zu können.“
nach Ignatius von Loyola SJ
Kontakt
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Theo Hofer
Zihlstrasse 16
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